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Allgemeine Geschäfts- und Vertragsbedingungen der
Save.TV Ltd.
§ 1 Allgemeines, Anerkennung dieser AGB
1. Save.TV Ltd. (nachfolgend mit
„Anbieter“ bezeichnet) ermöglicht dem
Kunden zum privaten Gebrauch die Nutzung eines Service zur Aufzeichnung
von Fernsehprogrammen (nachfolgend mit „Service“
bezeichnet), der vorbehaltlich individueller Vereinbarungen auf der
Grundlage dieser Allgemeinen Geschäfts- und
Vertragsbedingungen (nachfolgend mit „AGB“
bezeichnet) erbracht wird; die Geltung anderer
Geschäftsbedingungen ist ausdrücklich ausgeschlossen.
2. Der Kunde erklärt sein Einverständnis mit
der Geltung dieser AGB dadurch, dass er zur Anmeldung in das
Onlineformular des Anbieters (nachfolgend
„Anmeldeformular“ genannt) die dort geforderten
Angaben richtig, vollständig (vgl. § 6) und
einschließlich seiner expliziten Zustimmung zu diesen AGB,
einträgt und das ausgefüllte Anmeldeformular an den
Anbieter übersendet.
3. Die Nutzung des Service und die Anmeldung dazu ist nur
volljährigen natürlichen Personen gestattet; die
Anmeldung Minderjähriger, juristischer Personen oder
Körperschaften ist unzulässig und unwirksam.
4. Diese AGB werden auf der Webseite des Anbieters
ständig zur Ansicht bereitgehalten und können dort
jederzeit eingesehen werden.
§ 2 Vertragsgegenstand, Service
1. Der Anbieter räumt dem Kunden das nicht
ausschließliche Recht zur privaten Nutzung des Service
während der Dauer des Vertrags und entsprechend dieser AGB
ein. Der Kunde entrichtet hierfür entsprechend § 5
ein Entgelt an den Anbieter, welches sich aus der Bekanntmachung auf
der Webseite des Anbieters ergibt.
2. Das Aufzeichnungssystem des Service besteht aus folgenden
Komponenten:
- Empfangseinheit mit mindestens zehn angeschlossenen
TV-Sendern.
- Steuereinheit, welche die Steuerbefehle des Kunden zur
Aufnahme einzelner Sendungen speichert und ausführt.
- Komprimierungseinheit, welche die Signale der vom Kunden
aufgenommenen Sendung in ein zum Abruf geeignetes Datei-Format
umwandelt.
- Speichereinheit auf der die vom Kunden erstellten Dateien
abgelegt werden.
- Softwareschnittstellen welche es dem Kunden
ermöglichen
- Sich automatisch in das Onlineinterface des Service
einzuloggen
- Den Videorecorder online anzusteuern
- Aufnahmeserien zu programmieren
- Den Videorecorder über PDA oder Mobiltelefon
anzusteuern
- Aufzeichnungen abzurufen (Streaming oder Download)
a) Der Abruf einer Aufzeichnung ist frühestens
fünf Minuten nach Ende der festgelegten Aufnahmezeit
möglich.
b) Um den Service nutzen zu können, benötigt
der Kunde ein internetfähiges Computersystem, welches dazu
geeignet ist, mit einem Mediaplayer Dateien, insb. Videodateien, in den
üblichen Formaten wiederzugeben.
c) Der zur Nutzung des Service erforderliche und geeignete
Internetzugang wird vom Kunden für die Dauer des Vertrags auf
eigene Kosten eingerichtet, konfiguriert und unterhalten.
d) Durch die Störung von Kommunikationsnetzen oder
aufgrund von Wartungsarbeiten Dritter kann der Zugang zum Service
temporär beeinträchtigt sein. Der Anbieter garantiert
in den vorgenannten Fällen weder den permanenten Zugang noch
die permanente Nutzungsmöglichkeit des Service.
§ 3 Vertragsschluß und -beginn,
Widerrufsrecht, Ablehnung von Anmeldungen
1. Der Kunde gibt durch Ausfüllen und Absenden des
Anmeldeformulars entsprechend § 6 gegenüber dem
Anbieter eine Angebotserklärung ab. Dabei sind folgende
Anmeldeschritte zu durchlaufen:
- a) Eingabe der Namens- und Adressdaten des Kunden
- b) Eingabe der Zahlungsinformationen
- c) Überprüfung der Kundendaten,
Korrekturmöglichkeit durch den Kunden
- d) Call-Back-Verifikation
Allein durch das Ausfüllen und Absenden des
Anmeldeformulars durch den Kunden kommt noch kein Vertrag zustande.
2. Der Vertrag kommt erst dadurch zu zustande, dass der
Anbieter dem Kunden per E-Mail eine Annahmeerklärung schickt,
die auch die Zugangsdaten des Kunden (Benutzername und Passwort) zum
Service enthält und die ihm die Nutzung des Service
ermöglichen.
3. Der Anbieter kann Anmeldungen ohne Angabe von
Gründen ablehnen.
4. Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei
Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax,
Supportformular) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser
Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht
vor Erfüllung unserer Informationspflichten
gemäß § 312c Abs. 2 BGB in Verbindung mit
§ 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV sowie unserer Pflichten
gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in
Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist
genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf
ist zu richten an:
Save.TV Limited
Hamburg Fleethof
Stadthausbrücke 1
20355 Hamburg
Fax: 0700 - 728388003*
Supportformular: http://www.save.tv/index.cfm?DL=SF
(* Mo-Fr: 9-18 Uhr: 0,12 € pro Min.;
übrige Zeit: 0,06 € pro Min. aus dem Festnetz der
Deutschen Telekom.)
Widerrufsfolgen
Im Fall eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen
Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls von
uns gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie
uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in
verschlechtertem Zustand zurückgewähren,
müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann
dazu führen, dass Sie die vertraglichen
Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf
gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur
Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen
erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der
Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren
Empfang.
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der
Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch
vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht
ausgeübt haben.
– Ende der Widerrufsbelehrung
–
§ 4 Vertragslaufzeit, Testzeitraum und
Sonderkündigungsrecht, Vertragsverlängerungen,
Kündigungen des Vertrags
1. Vorbehaltlich der Ausübung des vorgenannten
Widerrufsrechts wird der Vertrag für die vereinbarte, vom
Kunden bei der Anmeldung ausgewählten und nachfolgend vom
Anbieter bestätigten, Vertragslaufzeit geschlossen.
Hat der Kunde sich bei seiner Anmeldung für einen
Testzeitraum entschieden, so umfasst die Vertragslaufzeit
zunächst den kostenlosen Testzeitraum mit
Sonderkündigungsrecht (s. § 4 Abs. 3.) und daran
anschließend die Laufzeit des
vertragsgegenständlichen Produktpakets (drei, sechs oder
zwölf Monate), sofern der Kunde sein
Sonderkündigungsrecht nicht ausübt.
2. a) Entscheidet sich der Kunde mit seiner Anmeldung
zunächst zur Nutzung des Testzeitraums, so kann er bis zu
dessen Ablauf seine Auswahl des Produktpakets, das heißt die
Vertragsdauer und den monatlichen Preis, für den sich an den
Testzeitraum ggf. anschließenden kostenpflichtigen Service
jederzeit ändern und dem Anbieter ein entsprechend
geändertes Vertragsangebot machen; hinsichtlich des
Abschlusses eines entsprechend geänderten Vertrags gilt
§ 3 entsprechend.
b) Die Nutzung eines Testzeitraums ist dem Kunden nur einmalig
möglich, es sei denn, der Anbieter gesteht dem Kunden
ausnahmsweise ausdrücklich die Nutzung eines weiteren
Testzeitraums zu. Hat ein Kunde bereits zu einem früheren
Zeitpunkt einen Testzeitraum genutzt, so kann er dies bei einer
späteren erneuten Anmeldung also grundsätzlich nicht
wieder tun und muss sich dann sofort für eines der angebotenen
entgeltpflichtigen Produktpakete entscheiden.
3. Sonderkündigungsrecht
Hat sich der Kunde bei seiner Anmeldung zunächst für
die Nutzung eines Testzeitraums entschieden, so kann er den
Abonnementvertrag innerhalb dieses Testzeitraums ohne Angabe von
Gründen jederzeit kündigen. Übt der Kunde
während des Testzeitraums sein Kündigungsrecht nicht
aus, so wird das Vertragsverhältnis nach Ablauf des
Testzeitraums mit dem bei der Anmeldung zum Testzeitraum
ausgewählten Produktpaket fortgesetzt.
Eine Erklärung des Kunden während des
Testzeitraumes, nach dessen Ablauf den Service nicht weiter in Anspruch
nehmen zu wollen, ist im Zweifel als Ausübung dieses
Sonderkündigungsrechts, nicht als Widerruf i.S.v. §
4, zu verstehen; insb. treffen den Kunden dann in keinem Fall
Rückgabe- oder Wertersatzpflichten.
4.Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der
Vertragslaufzeit automatisch um die Laufzeit des jeweils bisher
ausgewählten Produktpaketes (drei, sechs oder zwölf
Monate), wenn er nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Die Kündigungsfrist beträgt einen Tag vor
Ablauf des Vertrags, bei schriftlicher Kündigung (Brief per
Post) ebenso wie per Fax oder über das Supportformular
http://www.save.tv/index.cfm?DL=SF sowie online über die
dafür vorgesehene Kündigungsmöglichkeit
(Link) innerhalb des Kundenbereichs des Anbieters.
Maßgeblich ist in allen Fällen der
Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung beim Anbieter.
5. Die gesetzlichen Rechte beider Parteien zur fristlosen oder
sonst außerordentlichen Kündigung aus wichtigem
Grund bleiben unberührt. Der Anbieter hat nach vorheriger
Abmahnung ein Recht zur außerordentlichen fristlosen
Kündigung aus wichtigem Grund insbesondere dann, wenn der
Kunde den Service missbraucht oder bei Vertragsabschluss unrichtige
Angaben zu seiner Volljährigkeit gemacht hat. Liegt ein
wichtiger Grund vor, so ist der Anbieter auch zu sofortiger Sperrung
des Zugangs des Kunden zu dem Service berechtigt.
§ 5 Entgelte und Zahlung; Erhöhung der
Entgelte und Widerspruch; Rücklastschriften; Speicherung der
IP-Adresse; Zahlungsverzug
1. a) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
gültigen und gegenüber dem Kunden bekannt gemachten
Entgelte.
b) Entgelte sind nutzungsunabhängig im Voraus
für die gewählte Vertragslaufzeit, d.h. mit deren
Beginn, per Lastschrift (Einzugsermächtigungsverfahren) zu
bezahlen. Der Kunde erklärt durch seine Anmeldung sein
Einverständnis, dass der Anbieter sein Bankkonto mit den
entsprechenden Beträgen im Voraus belastet. Der Kunde
erhält per E-Mail eine Quittung zugesandt.
c) Eine Abbuchung des Entgelts, das in Folge der Wahl einer
Laufzeit gem. § 4 über einen vom Kunden in Anspruch
genommenen Testzeitraum hinaus entsteht, erfolgt erst nach Ablauf des
Testzeitraums und wenn der Kunde sein Sonderkündigungsrecht
nicht ausgeübt hat, so dass feststeht, dass er den (dann
entgeltpflichtigen) Service weiterhin in Anspruch nehmen will. Eine
Abbuchung erfolgt zudem erst dann, wenn das Widerrufsrechts des Kunden
(§ 3 Abs. 4) vorzeitig erloschen oder die Frist zu seiner
Ausübung abgelaufen ist.
2. Der Anbieter ist berechtigt, die Entgelte für den
Service zum Beginn der nächsten Vertragslaufzeit zu
erhöhen, wenn er die Preiserhöhung dem Kunden
rechtzeitig, d. h. mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten,
angekündigt und der Kunde dazu seine Zustimmung erteilt hat.
Die Zustimmung des Kunden gilt als erteilt, falls er der
Preiserhöhung nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der
Ankündigung schriftlich (alternativ auch per Fax oder
Supportformular) widerspricht. Der Anbieter wird bei der
Ankündigung einer Preiserhöhung auf die Folgen eines
unterlassenen Widerspruchs besonders hinweisen. Widerspricht der Kunde
einer Preiserhöhung, so gilt dies als Kündigung des
Vertrags i.S.v. § 4 Abs. 4.
3. Preissenkungen treten grundsätzlich zum
angekündigten Termin in Kraft. Die Preissenkung der Entgelte
gilt, soweit nicht anders angekündigt, für die
jeweils nächste Vertragslaufzeit.
4. a) Bei gesetzlich vorgegebenen Änderungen des
Umsatzsteuersatzes ist der Anbieter berechtigt, den Endpreis der
Produkte entsprechend anzupassen. Der Anbieter kündigt dies
dem Kunden spätestens vier Wochen vor In-Kraft-Treten der
Änderung per E-Mail an.
b) Im Fall einer vom Kunden verursachten
Rücklastschrift (z. B. bei nicht ausreichender Deckung des
Kontos oder bei einer Rückbelastung durch den Kunden) ist der
Anbieter berechtigt, die dadurch zusätzlich angefallenen
Kosten, die insbesondere durch Bank- und Bearbeitungsgebühren
verursacht werden, in Rechnung zu stellen. Dem Kunden bleibt der
Nachweis gestattet, dass keine bzw. geringere Kosten oder Wertminderung
entstanden sind.
c) Mit der Anmeldung versichert der Kunde,
rechtmäßiger Eigentümer oder
Verfügungsberechtigter des von ihm bei der Anmeldung
angegebenen Bankkontos zu sein. Zur beiderseitigen Sicherheit von Kunde
und Anbieter speichert der Anbieter die IP-Adresse des Internetzugangs,
von welcher bei der Anmeldung die Einzugsermächtigung erteilt
wurde.
d) Befindet sich der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter
berechtigt, den Zugang zum Service sofort zu sperren. Der Zugang zum
Service kann ebenso gesperrt werden, wenn sich die angegebenen
Zahlungsinformationen als falsch oder unzulässig
herausstellen. Die Sperrung stellt dabei jedoch keine Ausübung
des Kündigungs- oder Rücktrittsrechts durch den
Anbieter dar, d.h. der Vertrag und die (weiteren) Zahlungspflichten des
Kunden bleiben davon unberührt. Dem Kunden bleibt es auch
während der Sperrung ausdrücklich vorbehalten
ordentlich unter Einhaltung der vereinbarten Vertragslaufzeit und
Kündigungsfrist zu kündigen, wenn er keine
Verlängerung des Vertragsverhältnisses
wünscht. Das Recht des Anbieters zur Geltendmachung
weitergehender Schadensersatzansprüche und der
Rücktritt vom Vertrag bei fortdauerndem Zahlungsverzug bleiben
unberührt.
§ 6 Kundenpflichten; Schutz vor und Haftung bei
Account-Missbrauch; Aufrechnung etc. durch Kunden; Nutzung der
Kundendaten zu Werbezwecken; E-Mail
1. Der Kunde verpflichtet sich beim Ausfüllen der
Anmeldung seine persönlichen Daten, d. h. Name, Vorname,
Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und
Bankverbindung, vollständig und richtig einzutragen.
2. Der Kunde hat stets für die Aktualität,
Vollständigkeit und Richtigkeit p>ner beim Anbieter
hinterlegten Daten zu sorgen. Der Kunde wird infolgedessen auch nach
der Anmeldung jede Änderung seiner persönlichen Daten
entweder selbst in seinem Profil online im Kundenbereich der Webseite
entsprechend aktualisieren oder dem Anbieter die Änderung(en)
in Textform per Supportformular, Brief oder Telefax mitteilen
(Kontaktdaten siehe § 3 Nr. 4). Änderungen der Bank-
oder Zahlungsverbindung können online im Kundenbereich nicht
vorgenommen werden.
3. Alle Zugangsdaten, die der Kunden erhält, sind
jederzeit vertraulich zu behandeln. Um einen Missbrauch der
Zugangsdaten auszuschließen, ist der Kunde verpflichtet,
diese sicher zu verwahren und einen Zugriff Dritter
auszuschließen. Speichert der Kunde seine Zugangsdaten in
einem Browser oder sonstigen Programmen, um mehrmaliges Eintippen bei
der Anmeldung zu vermeiden, so wird er auch den Zugriff Dritter auf
diese Programme ausschließen.
4. Der Kunde darf die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag,
unabhängig von Art der Durchführung, nicht an Dritte
überlassen, an diese weiterleiten, vermieten oder verkaufen,
auf diese übertragen oder abtreten, etc. soweit er dazu nicht
die vorherige Einwilligung des Anbieters eingeholt hat.
5. Der Kunde kann eigene Ansprüche gegenüber
dem Anbieter nur aufrechnen, sofern diese Ansprüche
unbestritten oder zu Gunsten des Kunden rechtskräftig
festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht hat der Kunde nur
insoweit, als sein Gegenanspruch sich aus dem gleichen
Vertragsverhältnis ergibt.
6. Für Schäden, die dem Kunden durch
Missbrauch oder Verlust der Zugangsdaten entstehen, haftet der Anbieter
nur, wenn der Schaden infolge einer schuldhaften Pflichtverletzung
durch den Anbieter entstanden ist. Die Parteien sind gegenseitig
verpflichtet, sich über jeglichen Missbrauch der Zugangsdaten
unverzüglich zu informieren. Im Fall des Missbrauchs ist der
Anbieter berechtigt, alle Zugangsdaten zu sperren und den Kunden
vorübergehend oder auch dauerhaft von der Nutzung einzelner
oder sämtlicher Angebote des Service auszuschließen.
7. a) Der Kunde kann sich bei der Anmeldung zum Service aktiv
dafür entscheiden, Werbung vom Anbieter zu dessen Produkten
sowie zu Produkten von Partnerunternehmen zu erhalten. Adresshandel
oder Weitergabe von Kundendaten an sonstige Dritte zu Werbezwecken
erfolgt nicht. Der Kunde kann jederzeit einer Nutzung seiner Daten zu
Werbezwecken widersprechen.
b) Willenserklärungen und Informationen zum Service
können, soweit es sich nicht um Werbung handelt, ohne dessen
gesonderte Einwilligung per E-Mail an den Kunden versandt werden. Der
Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass er E-Mails des
Anbieters mit seinem E-Mail-Account empfangen kann. Der Kunde stellt
sicher, dass er E-Mails des Anbieters (d. h. insbesondere von dessen
Domain "@save.tv") empfangen kann und wird mindestens einmal in der
Woche seinen E-Mail-Account auf eingehende E-Mails
überprüfen. Verwendet der Kunde Anti-Spam-Software
oder einen E-Mail-Dienst mit Spam-Filter, so wird er entsprechend
für deren passende Konfiguration sorgen. Der Kunde gestattet
dem Anbieter, dass dieser ihm auf dem Postweg, per E-Mail oder per
Telefon Nachrichten und Informationen übermittelt, die sich
auf die Funktionalität des Service beziehen.
8. Eine Anmeldung zum Service bzw. eine Nutzung des Service
steht Minderjährigen ausnahmslos nicht offen (s. §
1). Der Kunde darf Minderjährigen daher auch keinen Zugang zu
dem Service oder seinem Account eröffnen oder
gewähren. Falls der Kunde – unter Verstoß
gegen diese AGB und seine Sorgfaltspflichten –
Minderjährigen Zugriff auf den Service gewährt oder
diese am unberechtigten Zugriff nicht hindert, übernimmt der
Kunde die ausschließliche Verantwortung für diese
Handlung, sowie für alle sich daraus ergebenden Folgen.
§ 7 Nutzung des Service; Haftung des Kunden bei
Missbrauch des Service und bei Vertragsverletzungen;
Änderungen am Service
1. Das verwendete Sendematerial ist ausschließlich
zum persönlichen und privaten Gebrauch des Kunden im Sinne des
§ 53 Urheberrechtsgesetz zu nutzen. Alleiniger
Kopienhersteller im Sinne des Urheberrechts ist der Kunde. Der Anbieter
besitzt keine Rechte zur Nutzung oder zur Einsicht in die vom Kunden
aufgenommene Sendung. Eine Verwendung des abgerufenen Materials zu
beruflichen oder kommerziellen Zwecken ist unzulässig.
2. Der Kunde verpflichtet sich dazu,
- die von ihm ausschließlich zu seinem
Privatgebrauch erstellten Kopien nicht zu verbreiten oder der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
- die entsprechenden GEZ-Gebühren für das
Bereithalten eines Fernsehempfangsgerätes und ggf. weiterer
gebührenpflichtiger Geräte zu entrichten. Sofern ein
Abruf regelmäßig von außerhalb des Ortes,
für den er angemeldet ist, erfolgt, hat der Kunde eine
mögliche Entrichtung für die Nutzung eines
Zweitgerätes zu prüfen. Der Kunde wird auf
entsprechende Nachfrage von Save TV einen geeigneten Nachweis
über die Entrichtung aller GEZ-Gebühren erbringen.
- nur innerhalb des deutschen Staatsgebietes auf den Service
zuzugreifen. Der Kunde ist sich dessen bewusst, dass eine Steuerung
oder ein Abruf von außerhalb des deutschen Staatsgebietes
ggf. urheberrechtswidrig sein könnte, da ein solcher
möglicherweise nicht von den deutschen Regelungen zur
Erstellung einer Privatkopie gedeckt oder sonst gestattet ist.
- den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen
Dritter, die aufgrund eines rechtswidrigen Verhaltens des Kunden
entstanden sind, freizustellen.
- die Zugangsdaten zum Vertragsgegenstand nach Beendigung des
Vertrags zu vernichten.
3. a) Möchte der Kunde die von ihm erstellten
Privatkopien länger als 30 Tage nach Aufnahme der Sendung
verfügbar haben, so hat er die Möglichkeit, sie
über einen Downloadlink auf seinen PC herunterzuladen.
Aufnahmen, welche älter als 30 Tage sind, werden von der
automatischen Festplattensäuberungsfunktion der gemieteten
Speichereinheit unwiderruflich gelöscht. Ein Download von
Aufnahmen ist nach erfolgter Löschung nicht mehr
möglich.
b) Die Speichereinheit des Kunden ermöglicht die
Speicherung bis zu einer maximalen gesamten Aufnahmedauer, welche vom
ausgewählten Produktpaket abhängig ist.
4 .Der Anbieter ermöglicht dem Kunden
gemäß vorliegender Bedingungen die Nutzung des
Service. Die Nutzung des Service erfolgt ausschließlich in
eigener Verantwortung des Kunden. Für abgerufene Inhalte
– insbesondere für deren Richtigkeit oder
Vollständigkeit – übernimmt der Anbieter
keine Gewähr und keine Haftung.
5. Änderungen des Service
Anbieter ist berechtigt, den Service zu überarbeiten, zu
verändern oder ganz oder teilweise einzustellen, insbesondere
aufgrund von veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen,
technischen Änderungen oder Bestimmungen und Anweisungen von
Behörden. Der Anbieter darf den bisherigen Zugang zum Service
zudem jederzeit durch eine andere, leicht zu handhabende technische
Zugänglichmachung ersetzen.
Für den Fall, dass der Anbieter wesentliche
Leistungen oder technische Funktionen des Service einstellt, wird der
Anbieter den Kunden hierüber rechtzeitig informieren. In
diesem Fall hat der Kunde das Recht, den Vertrag
außerordentlich schriftlich zu kündigen. Das Recht
zur außerordentlichen Kündigung kann der Kunde
innerhalb von vier Wochen nach Einstellung einer Leistung
ausüben, anderenfalls gilt die Einschränkung bzw.
Einstellung der Leistung als genehmigt.
§ 8 Haftung des Anbieters
1. Eine Haftung des Anbieters für Schäden,
die nicht aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers, oder
der Gesundheit resultieren, wird auf die Fälle grob
fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung des
Anbieters, eines gesetzlichen Vertreters oder eines
Erfüllungsgehilfen des Anbieters begrenzt. Eine Haftung des
Anbieters erfolgt, soweit es sich um vertragstypische und vorhersehbare
Schäden handelt, auch für leichte
Fahrlässigkeit.
2. Der Anbieter haftet nur dann für Schäden,
die sich aus der fehlenden Zugänglichkeit oder der
eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit des Service
ergeben, wenn der Schaden vom Anbieter vorsätzlich oder grob
fahrlässig herbeigeführt wurde. Für
Geschwindigkeitsengpässe der Verbindungen zum Service haftet
der Anbieter nicht.
3. Zur Haftung bei Account-Missbrauch siehe § 6.
§ 9 Datenschutz
1. Der Anbieter ist berechtigt, personenbezogene Kundendaten
soweit dies zur Vertragsbegründung und Vertragsabwicklung
notwendig ist, zu erheben, zu verarbeiten und zu verwerten.
Zahlungsinformationen dürfen, soweit es zur Vertragsanbahnung
und Vertragsdurchführung sowie zum Forderungseinzug notwendig
ist, entsprechend den deutschen Datenschutzgesetzen an
Zahlungsdienstleister und Inkassounternehmen weitergegeben und dort
verarbeitet werden.
2. Auf die Speicherung der kundenseitigen IP-Adresse nach
§ 5 Abs. 4 lit. c) und die Nutzung der E-Mail des Kunden
für Werbung mit dessen Zustimmung nach § 5 Abs. 7
wird hingewiesen .
3. Die Daten des Kunden werden vom Anbieter ohne
ausdrückliche vorherige Zustimmung des Kunden nicht an
sonstige Dritte weitergegeben. Eine sonstige Erhebung, Speicherung oder
Nutzung von Kundendaten ohne vorherige ausdrückliche
Einwilligung des Kunden dazu findet nicht statt.
§ 10 Schlussbestimmungen
1. Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen
zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Dies
gilt ausdrücklich auch für Vereinbarungen, die dieses
Formerfordernis aufheben.
2. Per E-Mail übersandte Erklärungen und
Rechnungen gelten eine Woche nach Eingang auf dem E-Mail-Account des
Kunden als zugegangen, auch wenn sie nicht abgerufen wurden.
3. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB jederzeit mit einer
angemessenen Ankündigungsfrist zu ändern oder zu
ergänzen. Der Kunde hat innerhalb von sechs Wochen nach Zugang
der geänderten AGB die Möglichkeit, diesen zu
widersprechen. In der Änderungsankündigung wird auf
die Widerspruchsmöglichkeit hingewiesen.
4. Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag mit allen Rechten
und Pflichten an Rechtsnachfolger oder Dritte zu übertragen.
Bei der Übertragung an einen Rechtsnachfolger oder Dritten
steht dem Kunden zu diesem Zeitpunkt ein außerordentliches
Kündigungsrecht zu, soweit keine Gesamtrechtsnachfolge im
Sinne des Umwandlungsgesetzes vorliegt.
5. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags oder eine
Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden,
bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile
solcher Bestimmungen des Vertrags und/oder der AGB unberührt.
Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmung tritt die jeweilige
gesetzliche Regelung.
6 .Für sämtliche Rechtsbeziehungen der
Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss
des UN-Kaufrechts (CISG). Es gelten die gesetzlichen
Gerichtsstände.
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